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Projekt des Monats Juli 2018

Neuigkeiten aus dem Nahen Osten

Die OM-Teams im Nahen Osten berichten über aktuelle Entwicklungen.

Viele Jahre Krieg in Syrien haben grosse Verwüstung gebracht, und ein Ende ist nicht in Sicht. Mehr als 4,5 Millionen Menschen sind in Nachbarländer geflohen und ca. zwei Millionen syrische Kinder können dort nicht zur Schule gehen.

Unter solch verzweifelten Umständen unterrichten unsere OM-Teams Flüchtlinge direkt im Lager und unterstützen lokale Kirchgemeinden im ganzen Land in ihren Bemühungen, Flüchtlingen zu helfen. Bedürftige Flüchtlingsfamilien erhalten Essenspakete, medizinische Hilfe, werden in Hygiene gelehrt und hören auch von der guten Nachricht von Jesus.

Ein Kinderclub für einheimische arabische sowie syrische Flüchtlingskinder startete in einer örtlichen Kirchgemeinde mit anfänglich zehn syrischen Kindern. Innerhalb von zwei Monaten wuchs die Anzahl der Kinder schnell auf weit über 60 an. Ein OM-Mitarbeiter sah, dass einige der Flüchtlingskinder weder lesen noch schreiben konnten und begann ihnen Lesen und Schreiben beizubringen.

Danach ermutigten einige der Kinder ihre Eltern, trotz einiger Einwände der Erwachsenen, auch zur Kirchgemeinde zu gehen. „Das sind grossartige Menschen und sie reden über Jesus, den Messias“, sagten die Kinder. Eine Mutter und ihre Kinder waren tief berührt von der Lehre und der grossen Liebe, die sie in der Kirche fanden. Angespornt von dem, was sie lernten, sagten sie: „Wir wollen Jesus nachfolgen.“ Mittlerweile sind es bereits ungefähr 21 Personen.

In der Zwischenzeit fand zum achten Mal der Kurs für einheimische Christen statt, in dem sie lernen, wie sie übliche Fragen von Muslimen über Jesus am effektivsten beantworten können. „So viele meiner besten Freunde sind Muslime. Ich liebe sie. Aber jedes Mal, wenn ich versuchte, über Jesus zu sprechen, fühlte ich mich festgefahren und weinte anschliessend“, berichtet eine Kursteilnehmerin. „Am Ende des Kurses hatte ich verstanden, dass ich mit meinen muslimischen Freunden vertrauensvoll sprechen kann. Seither hatte ich tatsächlich die Gelegenheit, mit mehr als 20 muslimischen Frauen zu beten, die entweder traurig oder krank waren oder einfach etwas Ermutigung brauchten. Ich bin so begeistert!“

Vielen Dank für Eure Unterstützung und Gebete für die OM-Arbeit im Nahen Osten!