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Nothilfe für Syrien und Irak

OM Mitarbeiter Erwin*, seine Frau und ihr nur wenige Monate altes Baby leben in Beirut. Erwin ist nicht nur Jugendpastor in einer Gemeinde in Aleppo. Er ist auch verantwortlich für unsere OM Nothilfe in seiner Stadt. Erwin hat in Oxford Business Informatik studiert und spricht darum recht gut Englisch. Anschließend studierte er Theologie und Apologetik. Dann wurde er von der Alliance Church in Aleppo als Jugendpastor angestellt. Eigentlich hatte Erwin nie geplant, seine Heimatstadt Aleppo zu verlassen, aber als er seine neugeborene Tochter auf den Armen hielt, wusste er, dass die Zeit für seine Flucht gekommen war – er wollte nicht, dass seine Tochter in einer so stark umkämpften Stadt aufwachsen müsste. Daher zog die junge Familie nach Beirut.

Erwin arbeitet aber immer noch in und für Aleppo. Er macht die Projektadministration über das Internet und besucht die Stadt und seine Gemeinde, wann immer nötig und möglich. Als Erwins Familie Aleppo verließ, zählte die Kirche nach seinen Angaben dort etwa 250 000 Mitglieder, jetzt sind es noch etwa 35 000.

Ein Mitarbeiter schreibt: «Nach sechs Kriegsjahren kommt die einzige Hoffnung in Syrien von lokalen Christen, die aushalten, beten und denjenigen helfen, die selber nichts haben. 80% der evangelischen Christen verliessen Syrien seit Beginn des Krieges. Trotzdem sind die Kirchen voll – mit Menschen, die neu zum Glauben gefunden haben. Wir unterstützen Monat für Monat etwa 6000 Familien in Syrien. Verschiedene Herausforderungen begleiten unsere Arbeit: die Spenden sind um 80% gesunken, Christen werden entmutigt durch Inflation, Arbeitslosigkeit und geschlossene Grenzen.»

Helft Ihr mit, die Not der Flüchtlinge zu lindern?

  • Lebensmittel für 1 Familie CHF 60.– / Monat

Gerne nehmen wir Spenden entgegen mit dem Vermerk: für Menschen in Not