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Nothilfe für Syrien und Irak

Vor etwa 10 Monaten traf ein OM Mitarbeiter Erwin*, seine Frau und ihr nur wenige Monate altes Baby in Beirut. Erwin ist nicht nur Jugendpastor in einer Gemeinde in Aleppo. Er ist auch verantwortlich für unsere OM Nothilfe in seiner Stadt. Erwin hat in Oxford Business Informatik studiert und spricht darum recht gut Englisch. Anschließend studierte er Theologie und Apologetik. Dann wurde er von der Alliance Church in Aleppo als Jugendpastor angestellt. Eigentlich hatte Erwin nie geplant, seine Heimatstadt Aleppo zu verlassen, aber als er seine neugeborene Tochter auf den Armen hielt, wusste er, dass die Zeit für seine Flucht gekommen war – er wollte nicht, dass seine Tochter in einer so stark umkämpften Stadt aufwachsen müsste. Daher zog die junge Familie nach Beirut.

Erwin arbeitet aber immer noch in und für Aleppo. Er macht die Projektadministration über das Internet und besucht die Stadt und seine Gemeinde, wann immer nötig und möglich. Als Erwins Familie Aleppo verließ, zählte die Kirche nach seinen Angaben dort etwa 250 000 Mitglieder, jetzt sind es noch etwa 35 000. Im Tagesanzeiger (Schweizer Tageszeitung) vom 23. August lesen wir: „Schätzungen zufolge benötigen in der syrischen Stadt Aleppo mehr als 1,7 Millionen Menschen humanitäre Hilfe. -- Die Vereinten Nationen haben alle Konfliktparteien zu Feuerpausen in der umkämpften syrischen Stadt Aleppo aufgefordert. Der Konflikt dort könne sonst zur «humanitären Katastrophe» werden, die alles bisher Gesehene im syrischen Bürgerkrieg übertreffe.“

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  • Lebensmittel für 1 Familie CHF 60.– / Monat
  • Winterpaket für 1 Familie CHF 150.-

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