Strapline

Hilfe für Antigua und Barbuda

Film in englischer Sprache

Bevor der Hurrikan aufs Festland stiess, war Irma war ein grosses Thema in den Medien. Jetzt nach dem Sturm geht’s ans Einschätzen der Schäden und ans Aufräumen. Die zwei Inseln Antigua und Barbuda lagen genau im Pfad des Hurrikans und trugen unglaubliche Schäden davon. „Die gesamte Infrastruktur Barbudas ist zerstört! Kein Strom, kein Wasser, keine Kommunikation, keine Häuser. Einfach nichts mehr!“ sagt unser Kontakt auf der Insel. Verantwortliche rechnen damit, dass es 6-8 Wochen dauern wird, bis die Infrastruktur wieder funktionieren kann. „Darum wird es nicht einen Wiederaufbau der Strukturen werden, sondern ein Wiederaufbau der Strukturen mit neuem strategischem Layout.“ Einige Häuser standen an ungeeigneten Standorten, die Meisten seien ohne gängigen Baustandards zu folgen, gebaut worden. „Diesmal wollen wir die gleichen Fehler nicht noch einmal machen.“

Gegenwärtig darf niemand auf die Insel, ausser denen die verantwortlich sind für das Aufräumen der verwesenden Tierkarkassen und Trümmer. Bis Ende September sollten diese Aufräumarbeiten abgeschlossen sein.

OM Karibik ging mit der lokalen Kirchenorganisation  PAWI in eine Hilfs- und Wiederaufbaupartnerschaft für Antigua und Barbuda ein und benötigt in den nächsten Wochen ein Startkapital von USD 30-50‘000 um mit dem Wiederaufbau beginnen zu können sobald die Insel dazu freigegeben wird.

Die Inselbewohner sind alle bei Familien, Freunden und anderen wohlgesinnten Menschen (auf anderen Inseln) untergebracht. Es werden also weder Kleider, Zelte noch Lebensmittel  gebraucht. Wasser, Hygieneartikel, Blachen, Generatoren und Kettensägen werden von PAWI lokal mit Spendengeldern gekauft.

Helft ihr mit Antigua und Barbuda wieder aufzubauen? Jeder Franken zählt! Spendenvermerk: ‚206 – Menschen in Not‘