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Menschenhandel – ein Problem, das uns alle angeht!

Weltweit sind Millionen von Frauen, Männern und Kindern in der Gewalt von Menschen-Händlern. Schätzungen sagen, dass es 27 Millionen sind, die Opfer vom Sex-Geschäft sind. Ob die Frauen nun nach Griechenland, Frankreich, Italien, Ghana oder sonst ein Land gelockt werden: Die Geschichten wiederholen sich: Jungen Frauen wird ein Ausbildungsplatz oder eine gute Arbeit versprochen. Sie willigen ein, um beruflich weiterzukommen oder um ihre Familien in der Heimat  – z. B. in Nigeria, Moldawien, Asien –  finanziell zu unterstützen. Einige werden vor ihrer Abreise durch okkulte Praktiken innerlich gebunden, sodass sie eine Flucht aus eigener Kraft nicht schaffen. Doch landen tun sie nicht an der Universität, vor dem Traualtar – um ihre Internetbekanntschaft, die ihnen Liebe vorgegaukelt hat, zu heiraten – oder an einer guten Arbeitsstelle. Die harte Realität zeigt sich sehr schnell: nächtelang zahlreiche Männer sexuell zu befriedigen ist nun ihre Aufgabe. Die Menschenhändler nutzen wirtschaftliche oder emotionale Notlagen kaltblütig aus und stürzen ihre Opfer ins Verderben Was kann man dagegen tun? Gebet, Finanzen und praktische Hilfe sind mächtige Waffen gegen das Böse. So gibt es in Griechenland ein Team, das den Frauen eine Nähausbildung anbietet und ihnen zu Pässen verhilft, damit sie auf eine gute Art ihren Lebensunterhalt verdienen und das Land verlassen können. In Frankreich stellen Private und Kirchen Räume zur Verfügung, um die Frauen ganz praktisch aus der Prostitution herausholen und ihnen einen Wohnplatz anbieten zu können. In Italien gehen Teams auf die Strasse, um den Frauen Gottes gute Botschaft, eine Notfallnummer und eine ehrlich gemeinte Umarmung zu bringen. Teams gründen in Asien Schulen und setzen sich dafür ein, dass Kinder aus armen Verhältnissen eine Schulbildung und somit eine Grundlage für eine gute Arbeit erhalten und nicht in die Prostitution verkauft werden. Die Frauen werden vor verlockenden Arbeitsversprechungen im Ausland gewarnt, weil diese nur im Sexgeschäft enden.

Verschiedene Organisationen engagieren sich für die Opfer von Menschenhandel und gegen diese Sklaverei. Auch OM ist eine von ihnen und beteiligt sich an verschiedenen Projekten weltweit. Zudem hat OM Schweiz einen Fonds ‚Engagement gegen Menschenhandel‘ eingerichtet, um im Kampf gegen Trafficking aktiv teilnehmen zu können. Der Fonds erlaubt OM Schweiz spontan Opfern Hilfe zu leisten, sich an Aktionen gegen Menschenhandel zu beteiligen, oder Menschen, die sich praktisch mit diesem Problem beschäftigen, zu unterstützen.

Helft ihr mit, dass OM gegen ‚moderne Sklaven‘ einstehen und sich aktiv an der Abschaffung dieser Ungerechtigkeit teilnehmen kann?