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"Unsere" Schulklasse in Nordindien

Diese Schulklasse in Nordindien repräsentiert eine der über 900 Schulklassen der OM-Schulen für Dalit-Kinder.

Die Schule gibt es seit 2003, sie führt alle Stufen, vom Kindergarten bis zur 10. Klasse. Insgesamt sind es 377 Schüler, in 12 Klassen. Die Schule hat 18 Angestellte (Lehrer und andere).
Die Schüler stammen aus sehr armen Familien aus den umliegenden Dörfern. Die meisten Eltern haben keine Ausbildung und arbeiten als Tagelöhner auf Feldern von reichen Grundbesitzern.

Jetzt 35 Erstklässler

"Unsere" Klasse besteht aus 21 Jungen und 14 Mädchen, welche im September 2016 in die erste Klasse eintraten.
Auch Erstklässler werden in Englisch unterrichtet. Aber Englisch ist nicht die einzige Sprache auf dem Stundenplan: auch Hindi und Punjabi werden gelehrt. Neben Mathematik, Allgemeinbildung und Zeichnen gehören auch ein Studium der Umwelt zu den Fächern der Erstklässler.
Unerricht ist nicht gratis. Ihr könnt mithelfen Kindern eine gute Ausbildung zu geben. Für CHF 30.- kann ein Dalit Kind - an irgend einer Dalitschule - einen Monat lang die Schule besuchen (inkl. Schuluniform, Material, Anteil an Lehrerlohn).
Ja, ich möchte einem Kind den Schulbesuch ermöglichen.

Angebote der Schule
Die Schule hat auch eine Gesundheitsarbeiterin angestellt mehr. Diese Dienstleistung ist fast kostenlos (je nach Einkommen) und sehr wichtig: kann sich eine Dalit-Familie doch durch eine zu bezahlende Arztrechnung ein ganzes Leben lang verschulden.
Ebenfalls gibt es Mikrokreditgruppen, in welchen die Dorfbewohner (meistens sind es die Eltern der Schulkinder) erlernen, wie sie sparen und ein kleines Geschäft eröffnen können mehr.
Die Schule führt zudem ein Nähzentrum, in welchem Frauen eine sechsmonatige Nähausbildung absolvieren und nachher auf selbständiger Basis Aufträge entgegennehmen können.

Durch die Angebote der Schule werden immer mehr Eltern finanziell unabhängig und können mit der Zeit den Schulbesuch ihrer Kinder selber finanzieren.

Dank der Schulbildng kann Chandan einer Zukunft als Tagelöhner entfliehen mehr.