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Das "Wie" und das "Wann" ist die Knochenarbeit

August 2014

Ihr seid als innovative, offene Gemeinde mit guten missionalen Ansätzen bekannt. Weshalb habt Ihr Global Focus gewählt, Euch ein Stück Weg zu begleiten? 

Bei einem Brainstorming zu unseren Diensten nach Aussen sahen wir bestätigt, was wir eigentlich schon ahnten: Wir machen Vieles, aber sind es auch die richtigen Dinge? Diese Fragen wollten wir weder alleine noch mit irgendeiner fixfertigen Gemeindebaumethode beantworten. Da Global Focus es sich auf die Fahne schreibt, situationsangepasste Hilfe zu bieten, lag es auf der Hand, hier ein Stück Weg miteinander zu gehen.    

Was ist/war der Wert des Gemeindeseminars für Euch?  

Für viele war es sehr motivierend, zu sehen, wo wir als Gemeinde bereits missional unterwegs sind. Wir fangen nicht bei Null an, da hat Gott in den letzten Jahren viel bewegt! Natürlich lieferte das Seminar durch die ausgiebigen Gesprächszeiten auch viel Stoff, welcher noch sortiert und weiterverarbeitet werden muss.    

Welche Erwartungen wurden (nicht) erfüllt?  

Global Focus kommt nicht und sagt, was gemacht werden muss, damit es funktioniert*. Das hat die einen enttäuscht, andere sehen genau darin ihre Erwartung erfüllt.
(* Mit „funktionieren“ meine ich: Die Gemeinde setzt sich gewinnbringend im und für den Bau des Reiches Gottes ein.)     

Nun ist Umsetzungszeit der diskutierten Themen. Was ist dabei wie „selbstverständlich“ – was erfordert Knochenarbeit?  

Am herausforderndsten finde ich es, ein gutes Mass an Impulsen zu setzen. Wie spornen wir zu einer durchgehend missionalen Kultur an und wann ist zu viel des Guten? Das „Was“ ist somit nicht die Hauptknochenarbeit, sondern eher das „Wie und Wann“.  

Sämi Müller, Chile Grüze Winterthur

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Bekanntes in eine Einheit und Ausgewogenheit bringen

August 2014

Über mehrere Jahre seid Ihr schon mit Global Focus in Kontakt – zuerst mit dem Gemeindeseminar, dann in bestimmten Phasen mit Mitarbeitern und vor allem mit der Gemeindeleitung.Was machte für Euch Global Focus zu einem sinnvollen Begleiter, und was siehst Du als Gewinn für die Gemeinde?

Der Kontakt zu GlobalFocus ist bei uns in der FEG Henggart in eine Zeit der Neuorientierung gefallen. Ohne Pastor war es schwierig, die unterschiedlichen Vorstellungen auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Einerseits war ein starkes Bedürfnis nach mehr Offenheit und zeitgemässen Strukturen vorhanden und anderseits waren es genau diese Veränderungen, die Ängste hervorriefen.

In dieser Situation tauchte plötzlich „GlobalFocus“ auf – „Hilfe, nicht schon wieder etwas Neues“, dachte ich.  Doch damit begann eine sehr spannende und hilfreiche Zusammenarbeit mit Martin Voegelin. Von Anfang an war ich vom Konzept begeistert, weil es bezüglich Evangelisation und Mission nicht mit neuen Rezepten aufwartet, sondern Altes, Bekanntes in eine Einheit und Ausgewogenheit bringt.

Was GlobalFocus besonders auszeichnet ist das individuelle, auf die Gemeindesituation ausgerichtete Vorgehen. Die neue Sicht für den Plan Gottes für unsere Welt und die örtliche Gemeinde half uns, als ganze Gemeinde eine neue, gemeinsame Vision zu bekommen. Zusammen haben wir unser Leitbild und die nötigen Strukturen erarbeitet. Dies wäre ohne die Unterstützung von GlobalFocus nicht möglich gewesen. Wir sind auch heute, nach sieben Jahren, immer noch zusammen unterwegs und schätzen die Unterstützung in unserem Gemeindeprozess sehr.

Robert Schwalm, Gemeindeleiter FEG Henggart

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Gezielter und klarer denken, planen und handeln

August 2014

Ihr habt verschiedene Prozesse mit Global Focus schon durchlaufen, u.a. mehrere Projekte neu lanciert oder ausgerichtet, die Apg.1+2-Gemeinde in Eurer strategischen Planung einbezogen. Was hat Global Focus in Eurer Gemeindeleitungsaufgabe ausgelöst? Was sind die Auswirkungen?

 

  • Wie der Name "Global Focus" sagt, hat das einerseits eine Fokussierung auf das missionale Denken ausgelöst und andererseits bewusst den Blick auf die globale und ewige Realität der Gemeinde Jesu gelenkt. Apg. 1 + 2 sind für uns konkreter geworden. Wir sind dran, die Zusammenarbeit mit andern Gemeinden vor Ort zu verstärken.
  • Bei mir hatte es die Auswirkung, dass ich als Pastor gezielter und klarer denke, plane und handle.
  • Eine Gemeindeleitungs-Retraite zusammen mit Martin Voegelin hat wichtige Impulse gegeben und uns als teilweise neu zusammengesetztes Team gezielt weitergeführt.
  • Auch visionäre Ideen kamen zur Sprache. Wie es jetzt aussieht, könnte sich auch davon einiges verwirklichen.
  • Die vor ca. 2 Jahren lancierten Projekte sind weiterhin am Laufen. Wir bleiben dran. Neu dazu kommt, dass wir unsere Leitungs-Struktur umformen. Das dauert noch etwas, doch ist auch das ist eine Folge der Zusammenarbeit mit Global Focus.
  • Alles in allem haben wir als Gemeindeleitung sehr von den Dienstleistungen von Global Focus profitiert. Das Ganze kam zur rechten Zeit und hat dazu geführt, dass die Qualität (wenn man das so sagen kann) und die Dynamik unserer Gemeindearbeit gestiegen ist.

Markus Burkhart, forum g (FMG) Solothurn

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Die Leute denken und tragen wieder ganz neu mit

August 2014

Weshalb seid Ihr auf die Idee gekommen, dass Global Focus für Euch eine Unterstützung sein könnte?

Global Focus wurde vor bald zwei Jahren an unserer Delegiertenversammlung (VFMG) vorgestellt. Für unsere damalige Gemeindesituation sah ich in Global Focus eine Chance und Martin Voegelin war einem Teil der Gemeindeleitung schon bekannt.

Was ist die Rolle der Gemeindeleitung in Eurem Global Focus Prozess?

Am Anfang ging es vor allem gerade um die Gemeindeleitung. Wir steckten in einer Krise und drehten uns um uns selbst. Wir brauchten – und bekamen Hilfe von aussen. Aus diesem Prozess entstand eine Sicht für die nächsten Schritte in der Gemeinde. Die Rolle der Leitung ist vielleicht mit der Spitze einer Pyramide vergleichbar – nicht im hierarchischen Sinn! Aber zuerst muss die Gemeindeleitung erfasst werden, dann die Mitarbeiter, und so wird auch die Gemeindebasis erreicht. Als Leitung wurde uns unsere Vorbildfunktion neu bewusst. Die Dynamik geht dann nicht nur in eine Richtung. Die Leitung gibt Impulse und soll sie auch von der Basis her wahrnehmen - und aufnehmen.

Wie habt Ihr das Gemeinde-Seminar erlebt? 

Sehr positiv. Es hat ein Grossteil der Gemeinde daran teilgenommen und die Echos waren ermutigend. Auch Teilnehmer, die anfangs kritisch waren, konnten zum grossen Teil ihre Vorbehalte ablegen. Ein Ergebnis vom Seminar ist, dass die Leute wieder ganz neu mitdenken, mittragen. 

Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei der Umsetzung in den Gemeindealltag?

Ohne ihren Einsatz ist eine gewinnbringende Umsetzung nicht möglich. Im Verlauf des Global Focus-Prozesses führten wir mehrere spezielle Mitarbeiter-Events durch. Sie dienen auch dazu, daran zu erinnern, dass Umsetzung nicht unter Leistungsdruck, sondern aus einer befreiten Beziehung mit Jesus angegangen werden kann.

Was sind Eure nächsten Meilensteine?

GODI Wyland soll in unserer Gemeinde verankert werden. Ebenfalls haben wir konkrete Pläne für die  Männer- und Seniorenarbeit gefasst. Wir sind daran, unsere weltmissionarischen Beziehungen neu zu durchdenken. Es ist ein Weg – wir wollen dranbleiben. 

Hansruedi Dütschler, FMG Dinhard-Thalheim

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Ein Gemeindeleiter beantwortet Fragen nach einem ca. 1½-jährigen Prozess mit Global Focus

Dezember 2012

Was hat Euch dazu geführt, Global Focus für einen Begleitprozess anzufragen?

Es war uns ein Anliegen, uns wiederum verstärkt mit dem Missionsgedanken zu beschäftigen. Vor 20 Jahren führten wir im Raum Solothurn mit der Unterstützung anderer Gemeinden grössere Evangelisationen durch. Praktisch alle Mitglieder der Gemeinde waren beteiligt, dies in Administration, Werbung, Seelsorgedienst, Infrastruktur oder Chor. 
Im Verlaufe der Jahre verlagerte sich das Wirken nach aussen hin zu Kursen und Seminaren und Richtung Freundschaftsevangelisation. Wir stellten jedoch fest, dass längst nicht mehr die ganze Gemeinde sich aktiv an der evangelistischen Ausrichtung beteiligte. Inspiriert von der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung wuchsen die Anforderungen an die Mitarbeitenden. Dies wiederum wirkte erschwerend, wenn man Leute suchte, die bereit waren, Verantwortung zu übernehmen.
Jesus hat uns den Auftrag gegeben, allen Menschen in der Nähe und Ferne seine befreiende Botschaft zu bringen. Dieser Auftrag gilt nicht nur einigen wenigen Spezialisten wie Missionaren und Pfarrern, sondern jedem Christen. Wichtig ist, dass in den Leuten der Leitung wie auch in den einzelnen Mitgliedern der Gemeinde der Wunsch verstärkt wird, Menschen in die Nachfolge von Jesus zu führen.

Was hat Dich als Gemeindeleiter vom Global Focus Konzept am stärksten überzeugt?

GlobalFocus zeigt überzeugend auf, wie der Missionsauftrag gemäss Apostelgeschichte 1,8 verstanden und umgesetzt werden kann.  Ob innerhalb der Gemeinde, der Stadt und der Region, landes- oder weltweit – es gibt verschiedene Möglichkeiten, das bereits gelebte missionale Verständnis bewusst zu machen und zu verstärken. Ganz wichtig ist GlobalFocus, dass auf die Leute kein Druck ausgeübt wird und nicht eine zusätzliche grosse Arbeitslast auferlegt wird.

Global Focus bietet innerhalb des Begleitprozesses das Gemeindeseminar an. Ist dieser Aufwand sinnvoll, oder könnten die Ideen nicht einfach in einem Gespräch mit einem Global Focus Mitarbeiter aufgenommen und umgesetzt werden?

Bei uns führten wir das Gemeindeseminar durch. Etwa ein Fünftel der Gemeinde nahm daran teil und setzte sich somit mit der Auslegung und der Umsetzung auseinander. Es ist absolut empfehlenswert, das Seminar für alle Interessierten zu öffnen. Die rund 30 Teilnehmenden konnten sich aktiv einbringen und ergriffen damit die Gelegenheit, die Neuausrichtung der Gemeinde mitzugestalten. Die Teilnehmenden waren sehr motiviert.
Resultat des Gemeindeseminars war die Definition von vier Projekten. Die Ideen waren nicht alle neu. Doch freuten wir uns darüber, wie viele Leute sich mit einer oder mehreren Ideen identifizieren konnten und Bereitschaft zeigten, aktiv mitzutragen und mitzuwirken. Einigen ist der Auftrag, Menschen zu Jüngern zu machen, persönlich neu bewusst geworden. Andere erhielten eine Perspektive, wie sie mit ihren Möglichkeiten mitwirken können.

Wie war die Gemeindeleitung im ganzen Prozess involviert?

Die Gemeindeleitung führte den Prozess unter An- und Begleitung des GlobalFocus-Mitarbeiters. Zu gross schätzten wird  die Gefahr, der Gemeindealltag würde uns einholen  und die angestrebte Entwicklung unbemerkt  in den Hintergrund rücken. Heute wollen wir unser Gemeindeprogramm durch die Brille von Apostelgeschichte 1,8 betrachten. In diesem Punkt stecken wir jedoch noch mitten in einem Lernprozess.

Was für Massnahmen wurden nach dem Seminar durch die Gemeindeleitung ergriffen? Was bleibt – geht weiter nach dem Seminar?

Die Gemeindeleitung suchte für jedes Projekt eine verantwortliche Person. Es war unser Ziel, Leute einzusetzen, die nicht schon in der Gemeindeleitung mitwirken oder andere grössere Aufgaben innehalten. Wir mussten jedoch feststellen, dass es nicht einfach war, Männer oder Frauen zu finden, die bereit waren, die notwendige Verantwortung zu übernehmen. Dies führte zu einer gewissen Entschleunigung des Prozesses. Etwas später als geplant sind nun alle Projekte auf gutem Wege – und in den Händen von kompetenten Leitern!

Welche Rolle spielt Global Focus allenfalls noch weiter in Eurem Gemeindeprozess?

In regelmässigen Abständen wollen wir uns mit dem zuständigen Mitarbeiter von GlobalFocus treffen. Er soll die Leitung weiterhin coachen und beraten. Er wird uns helfen, dran zu bleiben, das Ziel vor Augen zu behalten und bewusst vorwärts zu gehen.

Vielen Dank für diesen Einblick. 

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Ein Global Focus-Schulungskurs im Tösstal

September 2012

Als kleine Gemeinde auf dem Land bezogen wir in einem Nachbarort ein neues Mietlokal. Wir lösten uns von einer über 100-jährigen Traditionsumgebung. Um eine neue Identität als Gemeinde zu finden nahmen wir Kontakt auf mit Global Focus. Martin Voegelin hat sich gut in unsere Gemeindesituation hineingearbeitet und zusammen mit der Gemeindeleitung die Seminareinheiten auf unsere Bedürfnisse hin zusammengestellt. Die Seminare waren frei von jeglichem Druck und fokussierten immer wieder Gott als Mittelpunkt aller Dinge. Sätze wie „Nicht Mission, sondern Anbetung ist das letzte Ziel der Gemeinde“ bleiben nachhaltig in Erinnerung.

Der Einbezug zweier weiterer Referenten wirkte bereichernd und im Fall von Karl Albietz besonders vertrauensbildend. Der Blick in die weltweite Missionsarbeit weitete unseren Horizont und die biblische Strategie „Jerusalem, Judäa, Samaria und bis ans Ende der Welt“ war für uns aufschlussreich. Sie wurde gut zusammen mit der Gemeinde in unsere Situation hinein transferiert. Alles in allem haben wir nun als Gemeinde klare Vorstellungen unserer Missionsstrategie „von lokal bis global“.

Wir erlebten Martin Voegelin als fröhlichen Motivator. Er hat flexibel auf unsere Wünsche Rücksicht genommen und uns als Gemeinde geholfen unsere Identität zu finden. Sein Herz schlägt für Gott und wir spürten sein Anliegen noch mehr Anbeter Gottes zu gewinnen. Persönlich empfand ich es als grosses Vorrecht, den Global Focus Prozess zu erleben und mitgestalten zu dürfen. 

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Freie Missionsgemeinde Adelboden - Interview mit Pastor Eckhard Kohl

September 2012

Was hat Euch dazu geführt, Global Focus für einen Begleitprozess anzufragen?

Der „missionale Wert“ der FMG Adelboden war früher in der Gemeinde eher im unteren Bereich angesiedelt. In den letzten drei – vier Jahren haben wir das „M“ (Mission) in unserem Namen sehr stärken können. Mit dem Vorstand haben wir dann beschlossen einen nächsten Schritt vorwärts zu tun und uns auch von „aussen“ unterstützen zu lassen. Da ich Global Focus und Martin Voegelin schon kannte, lag es nahe sie für den Begleitprozess anzufragen.

Was hat Dich als Pastor vom Global Focus Konzept am stärksten überzeugt?

Das Ganzheitliche. Einerseits die biblische Grundlage und das Ziel der Mission „die Anbetung Gottes“ besser kennenzulernen und dann das konkrete Umsetzen von Apostelgeschichte 1,8 in unsere Situation, was dazu führte, dass wir bewusster und konsequenter unsere Auftrag in der Mission wahrnehmen.

Global Focus bietet innerhalb des Begleitprozesses das Gemeindeseminar an. Ist dieser Aufwand sinnvoll, oder könnten die Ideen nicht einfach in einem Gespräch mit einem Global Focus Mitarbeiter aufgenommen und umgesetzt werden?

Nein, das denke ich wäre lang nicht so effizient. Einerseits braucht es das Engagement der Verantwortlichen in der Gemeinde, aber es ist eindeutig besser sich von „aussen“ motivieren zu lassen. Das Seminar gibt dem Ganzen ein viel grösseres Gewicht.

War es einfach, die Leute zur Teilnahme am Seminar zu motivieren?

Die, welche sowieso an Mission interessiert waren, konnten schnell gewonnen werden. Andere etwas harziger und andere auch gar nicht. Wir sind aber dankbar für die Anzahl derjenigen, welche am Seminar teilnahmen. Wir sehen das Seminar als einen sehr wichtigen Schritt an, eine wirkliche Missionsgemeinde zu werden.

Was sind die Auswirkungen des Seminars?

Vielleicht kann man dies am besten in dem Wort „Berufung“ ausdrücken. Wir wollen genau wissen wozu wir als Gemeinde und als Einzelpersonen berufen sind und um diese Berufung bewusster und konkreter auszuleben.

Bei einzelnen Teilnehmern?

Hier klären wir in Gesprächen ab, wo sie z.B. die nächsten Jahre leben und arbeiten werden, ob sie mit der Platzanweisung zufrieden sind oder eine Veränderung dran ist. Auf jeden Fall werden sie ermutigt vor Ort bewusster die Werte des Himmelreiches auszuleben und als von Gott berufene dort zu leben. Junge Menschen, welche sich in irgendeiner Weise für Mission interessieren, bekommen eine Begleitperson zur Seite gestellt, welche sie auf dem Weg in eine Jüngerschaftsschule oder Bibelschule begleitet. Dies kommt erfreulicher Weise immer öfters vor.

Bei der Gemeinde als Ganzes?

Auch hier sind wir dabei unsere Berufung in Adelboden (mit allen Gemeinden zusammen), in der weiteren Umgebung z.B. im Wallis und bis ans Ende der Welt zu finden. So werden bisherige Zusammenarbeiten mit Missionaren auf eine neue verbindliche Ebene gestellt und zukünftige Zusammenarbeiten geprüft. Das Bewusstsein, dass wir einen Auftrag haben und den konkreter umsetzen wollen, hat sich in der Gemeinde sehr verbreitet. Ausserdem ist die Gemeinde gegenüber von vor drei, vier Jahren zu einer friedlichen Einheit zusammen gewachsen, wie ich es bisher in meinen Dienst noch nicht erlebt habe. Dies vor allem auch, dass wir uns nicht mehr mit uns selbst beschäftigen, sondern mit dem Auftrag den wir gefasst haben.

Wie war die Gemeindeleitung im ganzen Prozess involviert?

Sehr gut. Habe darauf Wert gelegt, alles mit ihnen zusammen zu machen. Es ist wichtig, dass die Zeit mit Global Focus auch ihr Anliegen und ihre Zeit ist und sie andere ermutigen können und dies nicht etwas ist, was sich der Pastor ausgedacht hat.

Was für Massnahmen wurden nach dem Seminar durch die Gemeindeleitung ergriffen?

In jeder Sitzung hat nun das „missionale Anliegen“ seinen festen Platz und wir reden nicht mehr ob wir was machen wollen oder sollten, sondern wie wir etwas umsetzen wollen. So werden wie in den letzten Sitzungen immer mehr Missionare und potentielle Missionare eingeladen, was vorher nie der Fall war.  Es wird nach ihrem Ergehen gefragt, Probleme besprochen, Ziele definiert usw. Auch dem Aussenden und Unterstützung wird viel mehr Gewicht gegeben.

Was bleibt – geht weiter nach dem Seminar?

Es bleibt so viel Hilfreiches, so dass wir die nächste Zeit noch damit beschäftigt sind, Dinge umzusetzen. Wichtig scheint mir, dass wir der sogenannte „missionale Wert“ gestiegen ist und auch weiter steigen soll und das auf der ganzen Gemeindeebene.  Nicht einzelne Aktionen sind das Ziel, sondern mit vielen einzelnen „Aktionen“, die Wichtigkeit des Auftrages zu zeigen.

Welche Rolle spielt Global Focus allenfalls noch weiter in Eurem Gemeindeprozess?

Ich denke, dass wir weiter im Gespräch bleiben und das, was für uns hilfreich sein kann auch in Anspruch nehmen.

Vielen Dank für das Gespräch.